Über das Projekt

Teil 1:
Dialog mit Unbekannt: Briefe an Vorangegangene

Worum es geht:

Geht es Euch auch so?

Seit einiger Zeit scheint es so, dass ganz viel von dem, was uns vertraut ist, an das wir uns gewöhnt haben, wegbricht.
Das Wetter spielt verrückt wie ein Dreijähriges. Ganz oder gar nicht:
Schneechaos, Hitzewelle, Überschwemmungen, Dürresommer, Wasweißich!
Dann kommt da so ein unsichtbares kleines Ding, das Corona-Virus, und wirft unser ganzes Leben durcheinander. Nichts funktioniert mehr einfach so.
Und dann die Erwachsenen! Überall in der Welt streiten sie sich, was jetzt zu tun ist. Der Eine sagt linksrum, die Andere sagt rechtsrum. Und beide sind in Null komma Nix auf 180. Die hören sich überhaupt nicht mehr zu.
Mal ganz ehrlich: Wir haben auch nicht auf alles eine Antwort. Wir kennen auch nicht immer den richtigen Weg. Das ist ziemlicher Mist.
Wir müssen reden!
Über Angst, Furcht und sorgenvolle Gedanken - und wie man damit umgeht.
Über drohendes Unheil und akuten Schlamassel, wenn scheinbar nichts mehr so ist, wie es sein sollte - und wie man heil da raus kommt.
Über Krisen, die größer sein können, als wir selbst, wenn selbst Eltern und andere Erwachsene nicht mehr sagen können, wie es weitergeht - und ob und wie daraus Chancen werden.


Unser Projekt besteht aus mehreren Teilen:
Ihr seid Teil 1: eine Schreibwerkstatt für Kinder.
Wir wollen mit Euch zusammen Geschichten finden. Geschichten über Dinge, die uns Sorgen machen, und wie wir damit umgehen können.
Am besten kann man Geschichten erzählen über Dinge, die man selbst erlebt hat. Wir werden uns gegenseitig von solchen Erlebnissen erzählen.
Und wir werden uns Beispiele anschauen, wie andere von solchen Erlebnissen erzählt haben.
Wir finden unsere eigenen Geschichten:
Wir mischen unsere Erlebnisse mit erfundenen Geschichten, schreiben Geschichten um oder schreiben Briefe an ausgedachte Personen.


Und dann?


Dann kommt Teil 2 - auch eine Schreibwerkstatt. Diesmal für ältere Menschen.
Eure Großeltern könnten mitmachen, wenn sie wollen:
Auch die Großeltern und die anderen älteren Leute werden sich erstmal austauschen über Dinge, die ihnen Sorgen bereiten. Und darüber, was ihnen dann  hilft.
Und dann werden sie sich anschauen, was Ihr Kinder geschrieben habt - und ihre eigenen Geschichten finden: das, was sie selbst erlebt haben, mischen mit Euren Geschichten oder Briefe schreiben oder Gedichte …

Und dann sind wir dran (Teil3).
Wir sammeln und lesen all Eure Geschichten und die der Erwachsenen.
Wir suchen ein paar der Geschichten heraus, die wir vorlesen können.
Wir suchen Musik, die dazu passt.

Und dann kommt Teil 4:
Wir machen eine öffentliche Ausstellung. Wir drucken Eure Geschichten so aus, dass sie gut zu lesen sind. Jeder und jede darf kommen und lesen. Und ein paar der Geschichten werden wir den Menschen, die kommen, vorlesen.
Wir hoffen, dass das noch vor den Sommerferien passieren kann.
Für diese Ausstellung würden wir gerne bei unserem zweiten Treffen kurze Video-Portraits von Euch machen. Damit wir das dürfen, haben wir eine Einverständniserklärung vorbereitet, die Eure Eltern ausfüllen und unterschreiben können.


Wenn alle Geschichten erzählt und geschrieben sind, nehmen wir sie in unser Gepäck und starten Teil 5: ein Theaterstück für Kinder, in dem die ein oder andere Geschichte von Euch eine Rolle spielen wird. Spätestens, wenn dieses Stück dann fertig ist – wahrscheinlich im Herbst - hört Ihr wieder von uns.


Wenn Ihr Fragen zum Projekt habt, weiß Eure Lehrerin wahrscheinlich jetzt schon eine Antwort.
Wenn nicht, kann sie jederzeit zu uns Kontakt aufnehmen und alles mit uns besprechen.
Manches bleibt aber auch eine Überraschung, bis wir zusammen anfangen ;)

Damit Ihr und auch Eure Eltern und alle, die das wollen, sich über unser Projekt informieren und auf dem Laufenden halten können, haben wir diese Homepage dafür eingerichtet.


Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf Euch!

 

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